Boßeln

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Boßeln ist der Name eines norddeutschen Wurfspiels, das Ende des 19. Jahrhunderts entstand.

Bei der klassischen Art des Boßelns spielen zwei Mannschaften mit jeweils mindestens vier Personen gegeneinander.

Ziel ist es, die Boßel (plattdeutsch für „Kugel“) die früher aus schwerem Tropenholz gemacht wurde, heute aber ehr aus Kunststoff oder Gummi hergestellt wird, möglichst weit zu werfen.

Für den Wettkampf wird eine vom Heimverein festgelegte Strecke auf einer Straße oder einem befestigten Weg gewählt. Nun gilt es die Strecke mit den wenigsten Würfen, weniger als die gegnerische Mannschaft, zurück zu legen. Die Reihenfolge der Werfer wird innerhalb der Mannschaft festgelegt. Es wird abwechselnd geworfen. Ein Werfer muss von dem Punkt abwerfen, wo durch den vorherigen Werfer der Mannschaft, die Kugel zuletzt liegen geblieben ist.

Ursprünglich ist Boßeln eine Mannschaftssportart. Als Einzelsportart wird auf Weite geworfen.

Zur Grundausstattung einer Boßelmannschaft zählt neben den Kugeln unbedingt ein Klootsoeker der dazu dient, Kugeln aus wasserführenden Straßengräben zu fischen. Er besteht aus einem Korb, an dem ein langer Stiel befestigt ist.